Wenn der Zeitgeist von rechts kommt … dann müssen wir ihn ändern!

5. Dezember 2017 ab 18 Uhr – Lesung und Gespräch

Lothar-Bisky-Haus; Alleestraße 3; 14469 Potsdam

Am Abend des 24. September war für alle sichtbar, was der Großteil der Betroffenen schon länger fühlte: Rechtes Gedankengut ist (wieder) salonfähig geworden. Ausländerfeindliche Rhetorik verschiebt rote Linien Stück für Stück in Richtung „Mitte“ und schürt Ängste vor Menschen, die Schutz suchen. Die offen rechts gerichtete Partei AfD ist als drittstärkste Kraft in den Bundestag eingezogen. Als Reaktion darauf verfasste die Kulturjournalistin Sophie Sumburane ihren viel beachteten Text „Die Sächsische Schweiz und die AfD“ in dem sie von Alltagsrassismus gegenüber ihrem aus Mosambik stammenden Mann berichtet und ihre Angst vor einer gesellschaftlichen Fehlentwicklung Ausdruck verleiht.

Der Zeitgeist ist national-konservativ bis rechts, und die Demokratie bekommt Gegenwind. Doch wie sind die Antworten? Wie muss Politik aussehen – sich dem Wind zu zudrehen oder standhaft bleiben. Soll Politik nach Umfragen gemacht werden oder sorgen wir dafür, dass Politik praktisch, konkret und erlebbar wird? Was sind unsere Antworten auf die gegenwärtigen Herausforderungen?

Zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten Martina Trauth und dem Bundestagsabgeordneten der LINKEN Norbert Müller wird Sophie Sumburane dies und weitere Fragen diskutieren und aus ihrem Kriminalroman Gefährlicher Frühling lesen.
Wir freuen uns, wenn Sie unsere Podiumsveranstaltung mit ihren Hinweisen, Gedanken und Äußerungen bereichern.

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